Die Selbstverwaltung hat uns aufgefordert, Sie darauf hinzuweisen, dass alle Arzt- und Zahnarztpraxen im Konnektor einen Freischalt-Code für OPV4 erfassen müssen. Für HSA, MZEB, SPZ oder PIA gilt abweichend DKG e.V. TI-Hinweis.

Aufgrund der jüngsten Entwicklungen zur eAU wurde eine Übergangsregelung für Ärzte: KBV_ITA_VGEX_Technische_Anlage_eAU.pdf und Zahnärzte wie im ärztlichen Bereich verabschiedet. Die Anpassungen der Anlagen 14a und 14b BMV-Z zum 1.9.2021 sind noch immer nicht veröffentlicht.

Die KZVLB schreibt hierzu:

Mit den Vorstandsinformationen 31/2020 sowie 14/2021 informierten wir Sie darüber, dass die Bescheinigung der Arbeitsunfähigkeit ab 01.10.2021 unter Anwendung der ICD-10 GM-Kodierung flächendeckend ausschließlich digital direkt von der Arzt- bzw. Zahnarztpraxis an die Krankenkassen erfolgen soll. Zwischenzeitlich haben die Bundesmantelvertragspartner mit der 26. Änderungsvereinbarung in den Anlagen 14a und 14b BMV-Z konkrete Regelungen zur elektronischen Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (eAU) getroffen.

Neuer digitaler Vordruck e01 für die eAU (Anlage 14a/b BMV-Z):

Die Formularsammlung wird um ein Formular Vordruck e01 erweitert, welches den mittels Stylesheets erzeugten EDV-Ausdruck der eAU darstellt (Ausfertigungen Krankenkasse, Versicherter und Arbeitgeber). Die Ausfertigung für den Zahnarzt in Papier entfällt.

Die Ausfertigungen für den Versicherten und den Arbeitgeber sind dem Patienten weiterhin als Papier-Ausdruck des Vordrucks e01 unterschrieben auszuhändigen. Das bisherige Formular Muster 1 (gelber AU-Schein) ist während der Übergangsphase bis 30.09.2021 weiterhin gültig.

Verfahren zur Umsetzung der eAU (Anlage 14b BMV-Z):

Die Übermittlung der Arbeitsunfähigkeitsdaten an die Krankenkasse erfolgt ab 01.01.2021 bzw. aufgrund der Übergangsregelung spätestens ab 01.10.2021 grundsätzlich als digitaler Datensatz. Die eAU-Daten werden tagesaktuell via KIM an die Krankenkassen übermittelt. Ab 01.07.2022 soll die Krankenkasse dem Arbeitgeber die für ihn bestimmten Daten digital als Meldung zum Abruf zur Verfügung stellen.

ICD-10-Kodierung bei der eAU ab 01.10.2021 verpflichtend

Ausfüllhinweise zu Vordruck e01/Auszug:
“6 AU-begründete Diagnose(n)
Hier sind alle die aktuelle Arbeitsunfähigkeit begründenden Diagnosen im Format ICD-10-GM in der jeweils gültigen Fassung anzugeben. Soweit der Vertragszahnarzt es für erforderlich hält, besteht die Möglichkeit, weitergehende Hinweise bzgl. der Diagnose zusätzlich als Klartext/Freitext zu ergänzen. Die Angabe von Klartext/Freitext ersetzt jedoch nicht die Kodierung der die Arbeitsunfähigkeit begründenden Diagnosen nach ICD-10.”

Aus <https://www.kzvlb.de/aktuelles/>

Jeder Lieferant von Heilberufe-Ausweisen (HBAs) stellt eine Softwarelösung zur Aktivierung der HBAs zur Verfügung.

Das aktuelle Handbuch (28.05.21) der Telekom finden Sie hier: Online-Produktivbetrieb 4 (OPV4) (Stand: 7/2021) (crosssoft.de)  

rechts unten

Sie können aber auch K2 zur Aktivierung der HBAs nutzen!
Um die beiden PINs Ihres elektronischen Heilberufe-Ausweises zu ändern, benötigen Sie die aktuelle Version (3.0.6) von K2-Viewpoint. Diese erkennen Sie am einfachsten daran, dass beim Einloggen außer dem Benutzernamen und dem Passwort auch ein Mandant abgefragt wird.
FAQ

Abbildung: K2-Viewpoint – während die OPV2 Version ein blaues ICON hatte ist die OPV3 Version grün.

Der elektronische Heilberufe-Ausweis (HBA oder auch eHBA) besitzt zwei PINs. Erstens die QES- oder Signatur-PIN und zweitens die CH- oder Karten-PIN. Dazu gibt es noch jeweils eine PUK-Nummer. Die Transport-PIN (5-stellig) kann nicht benutzt werden und muss auf eine selbst festgelegte PIN (6 bis 8-stellig) geändert werden. Die PUKs sollten gut aufbewahrt werden. Sie dienen der Entsperrung nach mehrfacher Falscheingabe.

So gehen Sie vor:

1. Stecken Sie den HBA in einen beliebigen Slot Ihres Kartenlesers
2. Öffnen Sie die Benutzeroberfläche von K2 über das Miniatursymbol neben der Windows-Uhr und melden Sie sich an
3. Unter ‘Praxiskarten’ finden Sie nun neben Ihrem Praxisausweis (SMC-B) auch den HBA
4. Beachten Sie das Auswahlfeld QES/CH
5. Legen Sie die neue PIN (6 bis 8-stellig) fest
6. Klicken Sie auf PIN ändern
7. Geben Sie zügig am Kartenterminal ein:
[Transport-PIN] OK [neu-PIN] OK [neu-PIN] OK
8. Beachten Sie die Meldung am Bildschirm. Falls das nicht funktioniert hat, können Sie das wiederholen.
9. Führen Sie die PIN-Änderung durch

Ja, KBV und KZBV lassen sich bereits seit OPV3 die Konnektor-OPV-Version und die VSDM Kennzeichen mit der Abrechnung übertragen. Da dies eine Funktion aus OPV3 (12-2020)  ist muss K2 nun für die Abrechnung auf OPV3 upgedatet sein. Dies erkennen Sie am grünen K2 Symbol. In der OPV2-Version (Konnektor-Tausch 7-2020) war das Icon blau.

FAQ

Die aktuelle OPV-3-Version (3.0.6) von K2-Viewpoint ist mandantenfähig. Diese erkennen Sie am einfachsten daran, dass beim Einloggen außer dem Benutzernamen und dem Passwort auch ein Mandant abgefragt wird.

Ab dem 1. Juli 2021 sind alle Zahnarzt- und Arztpraxen verpflichtet, die OPV4 Version zu unterstützen. Sofern eine Praxis dieser Verpflichtung nicht nachkommt, ist die zuständige KZV verpflichtet, die Vergütung aller vertragszahnärztlichen Leistungen pauschal so lange um 1 Prozent zu kürzen, bis die Praxis die Voraussetzung geschaffen hat . Vgl. https://www.kzbv.de/elektronische-patientenakten.1256.de.html

Auch das zahnärztliche Bonusheft wird künftig digital gespeichert und aktualisiert.

Umgang mit der ePA-Sanktionierung nach § 341 Abs. 6 Satz 2 SGB V

Die Selbstverwaltung hat dem Gesetzgeber und der gematik gegenüber immer wieder angemahnt: Die dazu nötigen Komponenten stehen größtenteils nicht rechtzeitig zur Verfügung, sodass die überwältigende Mehrheit der Praxen objektiv nicht zur Einhaltung der Frist imstande sein wird. Frühestens im Laufe des dritten Quartals 2021 ist mit einem Angebot seitens der Hersteller aller Konnektoren zu rechnen.
Zwischenzeitlich hat Bundesgesundheitsminister Jens Spahn auf dem 124. Deutschen Ärztetag am 4. Mai 2021 mitgeteilt, dass die Sanktionen ausgesetzt werden könnten “wo objektiv eine Umsetzung nicht geleistet werden kann”. Die KZBV geht daher bis auf Weiteres davon aus, dass dies bedeutet, dass eine Nichtsanktionierung der Praxen, die die Frist unverschuldet nicht einhalten können, seitens des Gesetzgebers geduldet wird, solange die notwendigen Updates zum Zeitpunkt der Verfügbarkeit bestellt werden und ein eZahnarztausweis vorliegt. Eine dahingehende formelle Stellungnahme des BMG ist u. A. in Anbetracht der Nähe der Frist indes zum gegenwärtigen Zeitpunkt leider nicht zu erwarten. Vgl. <https://www.kzbv.de/elektronische-patientenakten.1256.de.html>

Sie füllen hier den verlinkten Telekom-Bestellschein aus:
21-06-21_Bestellformular Medical-Access Port-Bundle.pdf (crosssoft.de)

Ja, da steht Hardware mit drauf – Nein, die muss nicht bestellt werden.
Nein, die Telekom akzeptiert keine anderen Bestellscheine.

Bitte PDF ausfüllen und an CROSSSOFT faxen:
Bitte Seite 1 Punkt 3 Kundendaten vollständig ausfüllen,
und Seite 2 Punkt 8 Fachmodul 1mal bestellen.
Bitte Seite 4 Punkt 17 unterschreiben
FAX – CROSSSOFT Zentrale: +49 (0)431 – 38 21 77 – 48

Reicht das? – Nein – Sie müssen auch K2 auf die Version OPV3 updaten. Warum K2-OPV3 und nicht K2-OPV4? Weil die Abrechnung immer mit der Quartalsversion funktionieren muss. Anschließend erfolgt erst der Bau und die Zertifizierung der Folgeversion.
Es muss immer erst die Voraussetzung geschaffen werden, dass eine neuere Version installiert werden kann. Diese sind in der Regel abwärtskompatibel. Das bedeutet, sie funktionieren auch mit der “alten” Vorquartalsversion.

Umgekehrt wäre dies kaum möglich, da ein Programmierer am 31.12 erahnen müsste,  was ein anderer Programmierer am 1.4 des Folgequartals tatsächlich zur Verfügung stellt.

WICHTIG: Die nächste TOKEN Lösung ist das eRezept zum 1.1.2022 (6 Monate verschoben)

WICHTIGER: Der erste KIM Fachdienst mit Nutzungs-Zwang zum 1.10.2021 erfordert ein KIM-Clientmodul (Einmal Förderung in den Mantelverträgen; Sie erhalten bis zu 150,00 €)

Das OPV4-Update für K2 – für KIM-Lösungen – steht noch nicht zur Verfügung – wir informieren Sie mit einem Newsletter zum 1.10.2021

Krypto-Token-Lösungen hat der Gesetzgeber explizit per Gesetzt geregelt.  

  1. eRezept mit Rezept Token / QRC-Code
  2. COVID-Impfbescheinigung mit IMPF-Token /-QRC Code  mehr dazu unter https://www.crosssoft.de/coronavirus-impfverordnung/

eRezept: Der Patient erhält mit einem Rezeptcode ab 1.1.2022 den Zugang zum eRezept

Die Informationen des signierten E-Rezepts sind in der Telematikinfrastruktur verschlüsselt und können vom Patienten selbst und berechtigten Apotheken mittels eines Rezeptcodes abgerufen werden. Auf Wunsch des Patienten stellen Sie den Rezeptcode entweder als Papierausdruck aus oder übermitteln diesen sicher und datenschutzkonform an die E-Rezept-App des Patienten.

Aus: Ärzte (gematik.de)

Für die Kommunikation im Medizinwesen hat die staatliche gematik eine E-Mail-Domäne reserviert, die nur Profis im Gesundheitswesen gesichert zur Verfügung gestellt wird. Das Ziel ist die gesamte elektronische Kommunikation im Gesundheitswesen nur über dieses sichere Netzwerk laufen zu lassen.

Anstatt Internet und .de – Adressen
Intranet und .kim.telematik -Adressen

KIM – Wunschadresse jetzt bestellen!
MUSTER  Prof.Jens.Lauterbach@Wunschadresse.kim.telematik

KIM Lösungen:

KIM eAU
KIM Nachricht an Krankenkasse; Apotheke; Selbstverwaltung
KIM eMail
KIM eArztbrief mit PDF Versand
KIM eArztbrief mit CDA Versand*
KIM Heil- und Kostenplan
KIM Abrechnungsversand
KIM weitere digitale Formulare

*Die Clinical Document Architecture (CDA) ist ein von HL7 erarbeiteter, auf XML basierender Standard für den Austausch und die Speicherung klinischer Inhalte. Dabei entspricht ein CDA-Dokument einem klinischen Dokument (z. B. Arztbrief, Befundbericht).

Für die Nutzung von Mehrwertanwendungen ist es erforderlich, den Konnektor upzudaten.
https://www.gematik.de/anwendungen/

Die VSDM Nutzung wird nur bei erfolgter Finanzierung sanktioniert. Zum 01.07.2021 sind diesbezüglich Anpassungen an der Datenübertragung geplant.
https://www.gkv-datenaustausch.de/leistungserbringer/direktabrechner/direktabrechner.jsp

Die Zuordnung zu den Mantelverträgen bzgl. TI-Ausstattung ( FINANZIERUNG & FRISTEN) wurde zuletzt am 2.4.2019 geregelt:
TI-Hinweise 002 Version 2 (dkgev.de)

Die Aktualisierung der EBM-Stammdateien für das dritte Quartal 2021 (01.07.2021 – 30.09.2021) steht nach Mitteilung der KBV ab dem 09.07.2021 für Softwarehäuser zum Download zur Verfügung.

Aufgrund der geänderten Verordnung zum Anspruch auf Testung in Bezug auf einen direkten Erregernachweis des Coronavirus SARS-CoV-2 (Coronavirus-Testverordnung), die mit Wirkung zum 1. Juli 2021 in Kraft getreten ist, wurden zur Integration in CROSSHEALTH die EBM-Stammdateien für das dritte Quartal 2021 aktualisiert bereitgestellt. Im Zusammenhang mit dieser Aktualisierung wurden auch das KVDT-Prüfmodul sowie der Prüfassistent für das dritte Quartal 2021 aktualisiert.

D.h. vor der Quartalsabrechnung am 30.9.2020 ist mindestens ein Zwischen-Update einzuspielen.

Da sich im Rahmen der Digitalisierung eigentlich alles ändert, bauen wir jede Woche themenbezogen Fachbereichsupdates, die wir Ihnen im Rahmen von Standardupdatezyklen automatisiert zur Verfügung stellen.

Hier können Sie auf 31 Seiten nachlesen, was Sie NICHT machen müssen. Das haben wir für Sie bereits automatisiert:
https://update.kbv.de/ita-update/KBV-Software/Pruefassistent/KBV_ITA_AHEX_Handbuch_Pruefassistent.pdf

Da wir mittlerweile G2.1 eGKs im Feld haben, müssen Sie regelmäßig Konnektor, K2 und Kartenleser kostenpflichtig updaten und die Erstattung der Kosten mit der Selbstverwaltung klären. Vgl. https://www.crosssoft.de/elektronische-gesundheitskarte/

Bitte beachten Sie:
Die Telematik (TI) Ausfälle, werden von der gematik protokolliert und veröffentlicht – Link: https://fachportal.gematik.de/ti-status#c4381
Ohne TI-Netz kein VSDM. – Link: https://www.crosssoft.de/vsdm-in-crosshealth/