DIE VERNETZUNG DER LEISTUNGSBRINGER IST UNSERE MISSION

Die Vernetzung der Leistungserbringer untereinander und mit Patienten steckt noch in den Kinderschuhen. In den USA ist diese Entwicklung schon weiter.

Mit unserer sicheren Web-Technologie und IHE Profilen können wir bereits heute entsprechende Projekte realisieren. CROSSSOFT verfügt über das Know-how sowohl der rechtlichen als auch der technischen Möglichkeiten.

Unser HL7 Enterprise Service Bus und der neue IHE Integration Server von CROSSSOFT ermöglichen den nahtlosen Austausch von Patienten- und Behandlungsdaten zwischen Anwendungen innerhalb der Klinik und über die Grenzen der Organisation hinaus.

FHIR UND IHE

FHIR (Fast Healthcare Interoperability Resources), ist eine grundlegende Neuentwicklung. FHIR beschreibt Daten als sogenannte Ressourcen und bietet eine Schnittstelle (API) an, um diese auszutauschen. Ein starker Fokus liegt dabei auf einer einfachen Implementierbarkeit. Bewährte web-basierte API Technologien, wie das HTTP-basierte RESTful Protokoll, HTML, TLS und OAUTH 2 kommen zum Einsatz. Für die Datenbeschreibung kann sowohl JSON als auch XML verwendet werden.

Integrating the Healthcare Enterprise (IHE) wurde 1998 in den USA gegründet und ist eine weltweite Non-Profit-Initiative mit im Bereich eHealth. Der Beitrag von IHE besteht darin, sicherzustellen, dass vorhandene Standards in Bezug auf Anwendungsfälle abgestimmt werden, bevor sie für die Implementierungen als Basis freigegeben werden. Dazu sollen gegebenenfalls lokale Anforderungen ergänzt werden.

FHIR und IHE stehen in grober Betrachtung in folgender Beziehung (Aufgabenverteilung):

HL7 ist auf Stufe 1 im Sinne der Entwicklung von Basis-Standards angesiedelt.
IHE ist auf Stufe 2 im Sinne der Profilierung der Standards für spezielle
Anwendungsfälle sowie Stufe 3 als Unterstützung bei der Überführung der Fälle in Produkte angesiedelt.

Diese klassische Aufgabenteilung wird durch den FHIR Standard jüngst vermischt. FHIR spezifiziert sowohl die Datenstruktur, die Verwendung von Code-Systemen, die Erweiterung durch lokale Extensions (konzeptionell) als auch die Implementierung. Auf diese Situation wird mit neuer Abstimmung der Zusammenarbeit reagiert und IHE erstellt zunehmend Profile auf der Basis von FHIR. Klar erscheint jedoch, das im Zuge von FHIR die Restmenge für Aufgaben der IHE deutlich kleiner geworden ist.

In Verbindung mit bereits existierenden technischen Frameworks ist der Stack über alle drei Stufen mit FHIR im Wesentlichen verfügbar. FHIR bietet mit der Spezifikation von Statusmodellen auch sehr gute Möglichkeiten individuelle Prozesse flexibel abzubilden. Wir prognostizieren, dass IHE weitgehend auf FHIR einschwenkt und dessen Verwendung unterstützt und noch weiter vereinfacht.

Da unsere neuen Produkte als generische PurFHIR Anwendungen entwickelt werden, sind wir direkt über FHIR-API in einrichtungsübergreifende Prozesse bzw. entsprechende Profile ohne großen Aufwand integrierbar.