gematik Ausblick
So soll die ePA ausgebaut werden
Nach dem eRezept ist auch die elektronische Patientenakte (ePA) zwischenzeitlich im Alltag von Patienten, Apotheken und Praxen angekommen. Die Gematik hat jetzt eine Übersicht veröffentlicht, welche neuen Funktionen in den kommenden Monaten hinzukommen sollen:
Vor einem Jahr begann der flächendeckende Roll-out der elektronischen Patientenakte (ePA) in Deutschland. Inzwischen haben die Krankenkassen 73 Millionen Akten für ihre Versicherten angelegt und auch die Nutzerzahlen steigen an. In einer aktuellen Umfrage gaben 23,6 Prozent der Befragten an, dass sie ihre ePA aktiv nutzen.
Vgl. Umfrage: Jeder Vierte nutzt ePA aktiv | PZ – Pharmazeutische Zeitung (28.04.2026, 16:00 Uhr)
Doch die ePA ist noch nicht fertig und wird regelmäßig weiterentwickelt. In ihrem hauseigenen Magazin gibt die Gematik jetzt einen Überblick, welche neuen Funktionen die ePA noch in diesem Jahr bekommen soll. Mit einer Million Rezepte/Monat ist die eRezept Funktion ein wichtiger Teil der digitalen Gesundheitsversorgung. Jeder fünfte GKV-Versicherte löst von Januar bis Dezember Monat für Monat ein eRezept ein.
Quelle: TI-Dashboard: Digitalisierung im Gesundheitswesen Überblick | gematik,
zuletzt abgerufen am 03.08.2026, 11:21 Uhr
Erweiterung der elektronischen Medikationsliste (eML)
Aktuell führt diese nur chronologisch die per E-Rezept verordneten Medikamente auf. Doch künftig sollen Apotheker und Ärzte auch in der Lage sein, OTC-Medikamente und Betäubungsmittel zu ergänzen. Die Erweiterung der eML soll im dritten Quartal in den Modellregionen Hamburg und Franken erprobt und später in ganz Deutschland eingeführt werden.
Quelle: Elektronischer Medikationsplan | gematik Fachportal, zuletzt abgerufen am 03.08.2026, 11:21 Uhr
Quelle: So soll die ePA ausgebaut werden | Pharmazeutische Zeitung, zuletzt abgerufen am 03.08.2026, 11:21 Uhr
Elektronischer Medikationsplan (eMP)
Der elektronische Medikationsplan kommt: Pilotierung erfolgt schrittweise. Mit der ePA Version 3.1.3 soll außerdem der elektronische Medikationsplan (eMP) eingeführt werden. Dieser soll verschiedene strukturierte Dosierschemata wie »einmal wöchentlich« darstellen können und so die Patientensicherheit erhöhen. Zusätzlich soll der eMP den
Einnahmegrund und Hinweise zur Einnahme anzeigen. Ab Mitte Juli wird schrittweise der elektronische Medikationsplan (eMP) als Teil des digital gestützten Medikationsprozesses (dgMP) in der ePA ausgerollt.
Quelle: So soll die ePA ausgebaut werden | Pharmazeutische Zeitung, zuletzt abgerufen am 03.08.2026, 11:21 Uhr
eBTM-Verordnung
Die Spezifikation ist fertig – es fehlt an der Gesetzesänderung durch den neuen BMG Linnemann.
Das BMG hat einen Referentenentwurf zur Neufassung der Betäubungsmittel-Verschreibungsverordnung (BtMVV) vorgelegt. Vorgesehen ist insbesondere die Einführung des elektronischen BtM-Rezepts.
Dies ist die Vorab-Veröffentlichung der fachlichen Konzeption des Features
„Elektronische Verschreibung von Betäubungsmitteln (E-BtM-Rezept)„.
Quelle: Vorab-Veröffentlichung: Elektronische Verschreibung von Betäubungsmitteln (E-BtM-Rezept) | gematik,
zuletzt abgerufen am 03.08.2026, 11:21 Uhr
Ablauf: ePA Ausbau
Quelle: ePA für Alle | gematik.de, zuletzt abgerufen am 03.08.2026, 11:21 Uhr
Weitere Informationen
Hier finden Sie weitere Informationen für Praxen, Zahnarztpraxen und Krankenhäuser:
Bildquelle:
Amtsuebergabe Juli 2026 | Bundesministerium.de
(Copyright: BMG/Xander Heinl)
gematik
Die Gesellschafter haben die gematik beauftragt, einen Fahrplan für die Modernisierung der Telematikinfrastruktur (TI) zu erstellen. Zentrale Bausteine der TI sollen künftig gebündelt und einheitlich bereitgestellt werden, anstatt sie wie momentan parallel zu entwickeln und zu betreiben.
Quelle: Newsroom | gematik.de
