TELEMATIKINFRASTRUKTUR

CHECKLISTE reibungsloser TI Anschluss

22.02.2018

  1. Ist ein Internet-Anschluss am diebstahlgeschützten Konnektor-Standort vorhanden?HINWEIS: Bei den Testkunden war es möglich, mit kostengünstigen Kensington-Schlössern Konnektor und Kartenleser gegen Diebstahl zu sichern. Vgl. https://de.wikipedia.org/wiki/Kensington-Schloss
    Links: Geräteunterseite ORGA6141online Firma Ingenico Healthcare, Pos. 6 Vorrichtung zur Befestigung der Kensington-Schloss-Diebstahlsicherung.
    Bild © Ingenico Healthcare
  2. Für den/die neuen Kartenleser und den Konnektor ist jeweils ein Strom- und ein Netzwerkanschluss vorhanden?
  3. Die Datensicherung in der Praxis/Einrichtung entspricht den Vorgaben Ihrer Ärzte-/Zahnärztekammer?
  4. Das Betriebssystem des Datenservers mit Patientendaten ist nach den Vorgaben der Ärzte-/Zahnärztekammern auf den aktuellen Stand der Technik gebracht worden?
    WICHTIG: Anmerkung: Derzeit können diese Vorgaben von Windows 7, Windows 10, Windows Server 2016 und unserem CROSS OX erfüllt werden.
    Aufgrund der CROSSSOFT Technologie ist das Arbeitsplatzbetriebssystem diesbzgl. vernachlässigbar.
  5. Die Institutionskarte (SMC-B) für den Kartenleser inklusive PIN liegt vor und ist freigeschaltet?
    WICHTIG! Anmerkung MKG: Die Kosten für die SMC-B von MKG-Chirurgen werden über die KZV nicht der KV vergütet.Details zur Bestellung finden Sie hier.
  6. Die von CROSSSOFT gelieferte Software ist TI konform.
    Bitte beachten Sie die beiden folgenden Ausnahmen bzgl. der Laufzeitumgebungen:
    • DENTIXsoft ist auf DENTIXSOFT Neue Generation [NG] aktualisiert worden?
    • Der SPZ Manager ist auf der Laufzeitumgebung für V 7.0 installiert worden? Die V 7.x ist nicht erforderlich.
  7. Der Zugang zu den Netzen von KV und KZV ist geklärt?
    Soweit Sie Ihre Abrechnung an KV und KZV online übertragen, werden i.d.R. die Zugänge der Dienste auf eHBA/eEZA umgestellt. Ähnliches gilt für die eArztbrief-Übermittlung.

    WICHTIG: Anmerkung: Aufgrund der 34 regionalen Einzelsituationen arbeiten wir an einer Liste von verbindlichen Aussagen, die wir derzeit schriftlich bei der Selbstverwaltung abfragen.
  8. Der DVO (Dienstleister vor ORT) ist an CROSSSOFT Software ausgebildet (zertifiziert)?
    WICHTIG: Anmerkung: Wir arbeiten bereits erfolgreich mit mehreren DVOs zusammen, die Liste werden wir hier aktualisieren.

Antworten zu den am häufigsten gestellten Fragen:

Wie sieht die Finanzierungsvereinbarung (Pauschalen) für die VSDM Einführung aus?

Das Dilemma: Je später sich Praxen an die TI anbinden, desto geringer fallen die aktuellen Erstattungsbeiträge aus, die der GKV-Spitzenverband und die KBV bzw. KZBV in ihren Finanzierungsvereinbarungen, jeweils zum 1. Juli 2017 in Kraft getreten, festgelegt hatten. Die höchsten Pauschalen hätte es im dritten Quartal 2017 gegeben, doch keine einzige Praxis kam in den Genuss, weil es noch gar keine zugelassenen Komponenten gab. Würde es bei den vorgesehenen Pauschalen bleiben, werden diese spätestens im dritten Quartal 2018 nicht mehr ausreichen, um die Kosten zu decken, die den Praxen bei der TI-Anbindung entstehen.

Dies entspricht jedoch nicht den Vorgaben des am 1.1.2016 in Kraft getretenen E-Health-Gesetzes, nach denen die Krankenkassen verpflichtet sind, die Kosten für die TI-Erstausstattung der Praxen und den laufenden Betrieb der TI-Anbindung in voller Höhe zu übernehmen. Auch mit der Finanzierungsvereinbarung zwischen KBV und GKV-Spitzenverband ist die Vergütung im dritten Quartal 2018 nicht vereinbar: „Wenn sich neue Erkenntnisse über die Entwicklung der Marktpreise oder andere signifikante Veränderungen ergeben, nehmen die Vertragspartner umgehend Verhandlungen zur Anpassung dieser Vereinbarung auf.“ (§ 10, 2. Absatz)

Für den 28.2.2018 ist eine Änderungsankündigung der aktuellen Finanzierungsvereinbarung angekündigt.

Es fallen sowohl Einmalkosten für die Anschaffung der Hardware an, Installationskosten sowie laufende Kosten. Die Finanzierungsvereinbarung beinhaltet folgende Erstattungskosten:

  • 3.055 Euro einmalig für den Konnektor und das stationäre Kartenterminal für eine Praxis mit bis zu drei Ärzten (voller Betrag für das Quartal 3/2017, ab den folgenden Quartalen jeweils zehn Prozent Kürzung. Wenn mehr als drei Ärzte in der Praxis arbeiten, fällt der Erstattungsbeitrag etwas höher aus.
  • Für die Höhe der Pauschale ist nicht das Quartal der Bestellung des Konnektors relevant, sondern das Quartal der erstmaligen Nutzung des Konnektors. Das heißt, es gilt das Quartal, in dem in der Praxis der erste Online-Abgleich der Versichertenstammdaten erfolgt ist.
  • 350 Euro einmalig für ein mobiles Kartenterminal (Anspruch auf Erstattung je Vertragsarzt mindestens halbe Zulassung und bei mindestens drei Hausbesuchen im Quartal.) Weiterhin besteht ein Anspruch für ein mobiles Kartenterminal bei einer ausgelagerten Praxisstätte als Ersatz für den Konnektor.
  • 900 Euro einmalig als Startpauschale (insbesondere für die Installation, Schulung des Personals und Praxisausfall)
  • 298 Euro für die laufenden Kosten (Support, Wartung) pro Quartal bis Quartal 2/2018, ab 3/2018 nur noch 248 Euro
  • Betriebskosten für den Praxisausweis: 23,25 Euro pro Quartal und Karte
  • Betriebskosten für den elektronischen Heilberufsausweis: 11,63 Euro pro Quartal und Karte

Vgl. https://www.crosssoft.de/aerzte-bekommen-bis-zu-2-620-euro-fuer-konnektor/

Vgl. Quelle KVNO zuletzt aktualisiert 11.10.2017 15.44 https://www.kvno.de/10praxis/45itidprax/30_onlinerollout/onlinerollout_faq/index.html

 


Bildquelle: CROSSSOFT.

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WICHTIG:
Anmerkung: In Westfalen-Lippe wickelt unser Kooperationspartner, die ZIS (100%Tochter der KZWL), die Bestellung ab. Leider wurde beim Versand vergessen, auf die Abwicklungsunterschiede zwischen MKG und Zahnarzt hinzuweisen.

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